Bildungscontrolling
Als Bildungscontrolling bezeichnet man das Planen, Messen und Optimieren von Bildungsmaßnahmen. Schon immer haben Unternehmen auf der einen Seite die Kosten und auf der anderen Seite den Nutzen einer Weiterbildungsmaßnahme errechnet und die Ergebnisse gegeneinander abgewogen. Erst seit zwanzig Jahren gibt es dafür den Begriff des Bildungscontrollings. Zusätzlich hat sich die Bedeutung von Bildungscontrolling auch gewandelt, denn Bildungscontrolling ist mehr als die einfache Berechnung von einigen wenigen Kennzahlen. Mindest gleichwertig werden im Bildungscontrolling die Bereiche Planen und Optimieren angesehen. Zurzeit entwickelt es sich sogar weiter von einem operativen Bildungscontrolling hin zu einem strategischen Bildungscontrolling.
Auch wenn Bildungscontrolling häufig einen hohen ökonomischen Wert besitzt, so steht bei Bildungsmaßnahmen, für die ein Bildungscontrolling durchgeführt wird, doch der Lernende im Mittelpunkt. Lernende werden also nicht zu einer Zahl oder zu einer Nummer im Bildungsprozess, sondern erhalten in vielen Fällen bessere und passgenauere Schulungen. Bildungscontrolling kann also helfen, die Ressourcen optimaler einzusetzen. Immer mehr Unternehmen und Hilfsorganisationen so eine aktuelle Studie, beschäftigen sich daher mit dem Thema Bildungscontrolling und Weiterbildungsverantwortliche besuchen Seminare, um sich selbst für das Thema Bildungscontrolling zu qualifizieren.